Optimierte Ankopplung in der Hörgeräteversorgung durch Okklusionsminimierende, geschlossene Otoplastiken (OPAHOGO)

Gefördert durch: Innovationscommunity Hoerwerk, Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt / Datipilot
Laufzeit: 01.04.2026 - 30.09.2028
Projektpartner: Hochschule Aalen, Hörakustik Jens Pietschmann GMBH
Ziel des Projektes ist, den Vorteil von okklusionsminimierenden Otoplastikdesigns hinsichtlich der Versorgungsqualität und Hörgerätefunktion umfassend zu evaluieren sowie kritische Fallstricke bei der anspruchsvollen Realisierung dieser Otoplastiken zu identifizieren und eliminieren. Zu diesem Zweck werden geometrische Analysen von Ohrabformungen und Otoplastiken durchgeführt, akustische Messungen an Probanden und Kunstköpfen durchgeführt sowie Weiterentwicklungen dieser Otoplastiken konzipiert und getestet. In Fachgeschäften werden reale Kund:innen mit solchen innovativen Otoplastiken versorgt und die Ergebnisse wissenschaftlich ausgewertet. Das Projekt leistet so einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität der Hörgeräteversorgung für Schwerhörende.
OSCAR – Online Service Centre for heAring caRe
Gefördert durch: Europäische Union – Interreg 6a (Deutschland-Dänemark)
Laufzeit: 01.03.2026 - 28.02.2029
Partner: University of Southern Denmark - Research Unit of Oto-Laryngology (LEad), Odense University Hospital, HearConcept. Assoziierte Partner: Universitätsklinik Schleswig-Holstein, Technische Hochschule Lübeck, Interacoustics Research unit
Im Rahmen des deutsch-dänischen Interreg-Projekts OSCAR entwickeln wir in Zusammenarbeit mit der Universität von Süddänemark (Odense) und weiteren Partner eine innovative, digitale Plattform zur Unterstützung von Menschen mit Hörproblemen – von der ersten Selbsthilfe bis zur professionellen Versorgung. Ziel ist es, neutrale Informationen, Online-Hörtests, Nachsorge-Tools und Empfehlungen in einem benutzerfreundlichen, barrierearmen Online-Service-Center zu vereinen. Das DHI verantwortet im Projekt insbesondere die Entwicklung und Evaluation digitaler Nachsorge-Tools für Hörgeräteträger*innen sowie Empfehlungen für die weitere Behandlung.
Optimierter Einsatz der Sprachaudiometrie durch evidenzbasierte Messbedingungen in Fachgeschäftsräumen (OptiRaum)

Gefördert durch: Innovationscommunity Hoerwerk, Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt / Datipilot
Laufzeit: 01.04.2025 - 31.03.2028
Projektpartner: Jade Hochschule Oldenburg, Hörakustiker
Ziel einer Hörgeräteversorgung ist die Wiederherstellung der Kommunikationsfähigkeit und Teilhabe von Menschen mit Hörbeeinträchtigung im Alltag. Dafür sind Sprachtests ein zentraler Bestandteil im Versorgungsprozess. Das Community-Projekt will eine evidenzbasierte Grundlage für den gezielten Einsatz solcher Tests schaffen. Untersucht werden u.a. Raumakustik, Lautsprecheranordnung und Hörgeräteverarbeitung – sowohl technisch als auch durch Hörversuche mit Probanden. Die Ergebnisse sollen die Beurteilung der Hörfähigkeit, den Nutzen von Hörsystemen und die Vergleichbarkeit von Messdaten verbessern und so die Versorgungsqualität steigern.
Vergleich von Hörgeräteanpassverfahren hinsichtlich Präferenz und audiologischer Ergebnisse

Gefördert durch: Sonova
Laufzeit: 01.04.2025 - 31.10.2025
Projektpartner: Sonova
Für die Berechnung von Zielverstärkungswerten in Hörgeräten kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz, die hauptsächlich die Hörschwelle als Berechnungsgrundlage heranziehen. Das Verfahren trueLOUDNESS berücksichtigt zusätzlich eine Messung der individuellen Lautheitsfunktion für ein binaurales, breitbandiges Signal, mit dem Ziel eine individuell bessere Normalisierung der Lautheitswahrnehmung in Alltagssituationen zu erreichen. Die Verstärkungsziele von trueLOUDNESS weichen dabei für viele Schwerhörende Maßgeblich von etablierten Verfahren ab. In diesem Projekt werden die Präferenz und die audiologischen Ergebnisse mit einer Anpassung nach trueLOUDNESS und Adaptive Phonak Digital 3.0 miteinander verglichen.
Das DHI führt das Projekt auf eigene Initiative durch und erhält hierfür finanzielle Unterstützung von der Sonova AG.
Individualisierte Hörgeräteanpassung bei hohen Eingangspegeln

Gefördert durch: William Demant Foundation
Laufzeit: 01.12.2024 - 31.05.2028
Projektpartner: University of Southern Denmark - Research Unit of Oto-Laryngology
Ziel des Projekts ist die Erforschung der individualisierten Anpassung von Hörgeräten im hohen Pegelbereich. Hierfür wird das Hörvermögen bei Pegel oberhalb von normalen Gesprächslautstärken eingehend charakterisiert. Zudem werden verschiedene Möglichkeiten untersucht, wie die Hörleistung mit Hörgeräten in solchen Situationen optimiert werden kann.
Das DHI führt das Projekt auf eigene Initiative gemeinsam mit der SDU durch und erhält hierfür finanzielle Unterstützung von der William Demant Foundation.
Prävalenz für erhöhte binaurale spektrale Lautheitssummation in der schwerhörenden Bevölkerung

Gefördert durch: Sonova
Laufzeit: 01.02.2024 - 31.07.2024
Projektpartner: Sonova, Acousticon, Hörzentrum Oldenburg
In der Studie soll der Anteil an schwerhörenden Personen bestimmt werden, bei denen eine sogenannte erhöhte binaurale breitbandige Lautheitssummation vorliegt. Dieser Effekt betrifft die wahrgenommene Lautheit von Alltagsgeräuschen, die mit Hörgeräten oft lauter ausfällt als gewünscht, und wurde relativ kürzlich entdeckt. Für Personen mit einer solchen Wahrnehmung können spezielle Verfahren die Anpassung von Hörgeräten deutlich zielgerichteter verlaufen als mit Standardverfahren, wenn bekannt ist, dass eine erhöhte binaurale breitbandige Lautheitssummation vorliegt. Die Daten hierfür werden sowohl am DHI, als auch in einer Reihe kooperierender Hörakustik-Fachgeschäfte erhoben.
Das DHI führt das Projekt auf eigene Initiative durch und erhält hierfür finanzielle Unterstützung von der Sonova AG.
Alltagsnahe Hörgeräte-Evaluation mittels virtueller Akustik (AHEVA)

Gefördert durch: BUNDESMINISTERium für Forschung, technologie und raumfahrt
Laufzeit: 01.10.2023 - 31.03.2028
Projektpartner: Technische hochschule lübeck
Das Hauptziel des Vorhabens ist es Hörgeräte im Labor in typischen simulierten Alltagssituationen technisch und perzeptiv reproduzierbar testen zu können. Dafür soll eine virtuelle akustische Umgebung genutzt werden, die mit einem Multikanal-Lautsprechersystem realisiert wird. Im Vergleich zu bestehenden Verfahren zum Testen von Hörgeräten in einfachen Laborsituationen wird ein neuer Ansatz verfolgt, bei dem die Realitäts- und Alltagsnähe der Situationen im Vordergrund steht und die technische und perzeptive Bewertung aus der Szene abgeleitet wird. Dies setzt neue Benchmarks für das Testen von am Markt erhältlichen kommerziellen Hörgeräten.
Das DHI ist als Firmenpartner im Projekt eingebunden.
Untersuchung von optimierten Otoplastikdesigns – Geschlossen aber okklusionsarm?
Gefördert durch: Forschungsgemeinschaft Deutscher Hörakustiker
Laufzeit: 01.10.2022 - 30.09.2023
Wir untersuchen die Akustik spezieller otoplastikdesigns, die bei geschlossener Ankopplung eine Reduktion des Okklusionseffekts ermöglichen. Mit solchen Otoplastiken wird der sonst übliche Kompromiss zwischen Tragekompfort und der Natürlichkeit der eigenen Stimme (im Normalfall durch offene Anpassungen erzielt) und Leistungsfähigkeit des Hörsystems (möglichst geschlossene Ankopplung) vermieden.
Optische Hörverstärkung

Gefördert durch: Bundesministerium für bildung und forschung
Laufzeit: 01.10.2022 - 31.03.2025
Partner: Medizinisches Laserzentrum Lübeck
In unserem Projekt wird die Möglichkeit der optischen Stimulation direkt aus dem Gehörgang heraus – wie bei klassischen Hörgeräten – untersucht. Vorteile gegenüber klassischen Hörgeräten mit elektromagnetischem Wandler sind eine höhere, erzielbare Bandbreite und die fehlende Notwendigkeit, den Gehörgang zu verschließen. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Laserzentrum Lübeck gGmbH und der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) statt. Das DHI ist als Unterauftragnehmer im Projekt beteiligt.
Hörakustik am Belt (HABelt)
Gefördert durch: Europäische Union – Interreg 5a (Deutschland-Dänemark), Netzwerkprojekt
Laufzeit: 01.07.2022 - 30.06.2023
Partner: University of Southern Denmark - Research Unit of Oto-Laryngology, Technische Hochschule Lübeck
Wir erweitern die grenzübergreifende Zusammenarbeit in der Hörakustik und Audiologie zwischen Deutschland (Lübeck) und Dänemark (Odense) in einem Netzwerkprojekt. Erstes Ziel ist die Entwicklung des Konzepts für einen Hörgeräte-Demonstrator, um langfristig durch bessere Erlebbarmachung der Vorteile von Hörsystemen die Versorgung von Hörschädigungen in beiden Ländern zu verbessern. Mehr Details auf der Projektseite.
Richtungsabhängige Bezugskurve für den Freiburger Einsilbertest (RIBEFREI)
Gefördert durch: BMWi WIPANO - Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen
Laufzeit: 01.09.2021 - 30.08.2023
Partner: Jade Hochschule Oldenburg
Hauptziel ist die Erstellung von Standard-Bezugskurven für den Freiburger Einsilbertest im Störgeräusch bei verschiedenen räumlichen Anordnungen von Sprache und Rauschen. Hierbei wird insbesondere der Einfluss der Raumakustik auf das Sprachverstehen bei räumlicher Trennung zwischen Störgeräusch und Sprache untersucht.
Okklusionseffekt mit verschiedenen Hörgeräteankopplungen
Gefördert durch: KIND Hörstiftung
Laufzeit: 01.10.2020 - 30.06.2021
Für verschiedene Otoplastikdesigns wird der Okklusionseffet subjektiv und objektiv bestimmt und gleichzeitig die Übertragungsparameter des angekoppelten Hörgeräts vermessen. So können für verschiedene Otoplastik-Designs der Kompromiss zwischen der Wahrnehmung der eigenen Stimme und der Funktionalität des Hörgeräts bestimmt und (sub-)optimale Designs identifiziert werden.




